„Gibt es noch jemanden außer mir…?“ Eine Kennenlernübung (manchmal auch „Aufstehen und Hinsetzen“ genannt)
Dies ist eine leichte Methode, um die verschiedenen Menschen im Raum willkommen zu heißen, etwas über ihre Stimmung zu erfahren und sie dabei zu unterstützen, verschiedene Verbindungen zueinander herzustellen. Uns gefällt diese Aktivität, denn sie kann sowohl mit einer Gruppe von fünf als auch mit einer Gruppe von einhundert Menschen durchgeführt werden (und zwar in allen möglichen Konstellationen - egal ob in einem Kreis, einem Hörsaal etc.).
Teamtypen
Vier Persönlichkeitstendenzen beim Teambuilding
Wie man erreicht, dass sich eine Gruppe neuen Ideen öffnet – Die Komfortzonen erweitern
Gruppen von Aktivist*innen entwickeln oft bestimmte Aktionen, die sie immer wieder machen. Manchmal reicht das aus. Gruppen können interne Rituale entwickeln oder feststellen, dass die Taktik weiterhin wirksam ist. Aber oft gewöhnen sich Gruppen so sehr daran, bestimmte Dinge zu tun, dass sie sie selbst dann machen, wenn sie nicht effektiv sind. Falls ihr eine Gruppe kennt, die fortfährt, dieselbe ineffektive Taktik wieder und wieder einzusetzen oder dieselben langweiligen Treffen durchzuführen, dann kann dieses Werkzeug helfen.
Was Strategie bedeutet: die Decken-Übung
Bei dieser Methode mit Körperkontakt lernt man etwas über Strategie und Kampagnenarbeit. Sie ist leicht, einfach und effektiv.
Treffen spannender machen – Spiele zum Kennenlernen und Auflockern
Spiele zum Kennenlernen nennen wir gerne „Eisbrecher“, denn das ist es, was sie tun – sie brechen das Eis! Sie wecken Leute auf, ermutigen zur Teilnahme und stellen sicher, dass ihr euch nicht als eine Versammlung von Fremden fühlt. Ihr müsst die Stimmung in eurer Gruppe einschätzen, denn sonst könnten die Spiele versagen – wie albern könnt ihr werden? Manchmal braucht man nur eine kurze Pause oder ein Sich Strecken.
Lernerfolge maximieren bzw. minimieren
Eine Gruppe kam auf Fidschi zusammen, um über die Möglichkeit zu sprechen, gewaltige Kohleschiffe mithilfe von Kanus daran zu hindern, ihren Zielhafen zu erreichen. Diese Aktion setzte voraus, dass sie ein Risiko eingehen. Diese Risikobereitschaft wiederum setzte Vertrauen in der Gruppe und den Willen voraus, zu lernen und etwas Neues zu versuchen. Daher verwendeten die Trainer*innen dieses Instrument, um ein Gespräch darüber zu beginnen, wie Menschen ihren Lernerfolg "maximieren" und "minimieren" können. Dieses sehr vielseitige Instrument baut Vertrauen und Ehrlichkeit in der Gruppe auf und schafft einen Raum, in dem sich Menschen gegenseitig helfen können, intensiver zu lernen.
Rollenspiel mit zwei parallelen Reihen
Die kürzeste Methode, ein Rollenspiel mit einer Gruppe durchzuführen, die einer komplexen Herausforderung gegenübersteht
Die ideale Gemeinde
Diese interaktive Bewegungsaktivität gibt den Teilnehmer*innen die Möglichkeit, Erfahrungen mit gewaltfreien Aktionen zu sammeln. Sie kann Gruppen durch gemeinsam gesammelte Erfahrungen zusammenschweißen, ist eine großartige Herausforderung für Gruppen, macht Spaß und liefert immer viel Stoff, um Strategien, direkte Aktionen und sozialen Wandel zu reflektieren.
Austausch untereinander
Der Austausch untereinander (bzw. Umherlaufen) ermöglicht viel Interaktion zwischen Teilnehmer*innen zur gleichen Zeit. Die Teilnehmer*innen haben die Gelegenheit, sich persönlich miteinander zu unterhalten und eine Aufgabe zu erfüllen. Dies ist eine sehr effektive und flexible Aktivität!
Sketche: Eine Lernaktivität auf verschiedenen Ebenen
In einigen Kulturen werden Sketche gerne zur Belustigung eingesetzt - eine kurze, informelle, schauspielerische Darstellung, die sich gewöhnlich über jemanden oder etwas lustig macht. In Workshops nutzen wir Sketche auch für andere Zwecke.
Soziogramme und Meinungsbarometer
In einem Soziogramm nehmen die Teilnehmer*innen bestimmte Positionen im Raum ein, die etwas über sie aussagen. Diese Methode hilft Menschen dabei, tiefer darüber nachzudenken, wovon sie überzeugt sind - und Meinungen in einer Gruppe auszutauschen.